Sulden - die 2. Heimat von Reinhold Messner

Reinhold Messner hat seit 1969 mehr als hundert Reisen in die Gebirge und Wüsten dieser Erde unternommen und drei Dutzend Bücher geschrieben. Bei seinen Expeditionen gelangen ihm viele Erstbegehungen, die Besteigung aller 14 Achttausender, eine Längsdurchquerung Grönlands und eine Antwort auf das Rätsel nach dem Yeti.
Reinhold Messner hat 1949 mit dem Bergsteigen begonnen und nach seinem Technik-Studium kurze Zeit als Mittelschullehrer gearbeitet. Seit 1969 hat er mehr als hundert Reisen in die Gebirge und Wüsten dieser Erde unternommen.
 Im Gegensatz zu modernen Abenteuer-Darstellern war Reinhold Messner nie um Rekorde bemüht, ihm geht es um das Ausgesetztsein in möglichst unberührten Naturlandschaften und dem Unterwegssein mit einem Minimum an Ausrüstungen. Er folgte dem »By fair means« Mummerys am Nanga Parbat, Nansens "Ruf des Nordens« ins Packeis der Arktis und durchquerte die Antarktis über den Südpol nach einer Idee von Shackleton. Den Möglichkeiten des Kommunikationszeitalters setzt er sein Unterwegssein als Fußgänger gegenüber und verzichtet auf Bohrhaken, Sauerstoffmasken und Satellitentelefon - ein Anachronismus zwar, der aber der Wildnis ein unerschöpfliches Erfahrungspotential bewahrt.
Zwischen seinen Reisen lebt Reinhold Messner mit seiner Familie in Meran sowie auf Burg Juval in Südtirol, wo er Bergbauernhöfe bewirtschaftet, schreibt und museale Anlagen entwickelt. Sulden gilt als seine 2. Heimat! Als Kommentator im TV sowie als Vortragsredner ist er von Alpinisten, Touristikern, Wirtschaftsführern weltweit begehrt.
Messner Mountain Museum (MMM Ortles)
In Sulden hat Reinhold Messner ein einzigartiges Museum geschaffen. Das MMM Ortles ist einer der vier Ableger, die um das Zentrum des Bergmuseums MMM Firmian entstehen: In Sulden am Ortler, Im "End der Welt Ferner" ist das Museum untergebracht. Im MMM Ortles erzählt Reinhold Messner, von den Schrecken des Eises und der Finsternis, von Schneemenschen und Schneelöwen, vom White Out und dem dritten Pol. Mit Statements, historischen Erinnerungsstücken und Bildender Kunst, dargestellt auf einer unterirdischen Fläche von 300 Quadratmetern, schildert der Extrembergsteiger von Gletschern, vom Eis, vom Südpol, vom Nordpol, von Schneemenschen und vor allem von den großen Eisgebirgen, wobei der Ortler symbolisch im Zentrum der Ausstellung steht. Der Standort – der Bauernhof mit den Yaks, der Ortler als höchster Gipfel Südtirols unmittelbar darüber, das Gletschereis zum Greifen nah – ist ideal. Weitere Informationen finden Sie unter www.reinhold-messner.de über Führungen und Öffnungszeiten unter Tel. +39 0473 613266 oder E-Mail yak&yeti@pns.it

Die weltweit größte Sammlung von Ortler-Bildern ist zu sehen - sowie Eisgeräte aus zwei Jahrhunderten.

Öffnungszeiten:
täglich von 14.00 - 18.00 Uhr
Ruhetag: Dienstag
Sommeröffnung: vom 15. Mai - 15. Oktober
Das Museum befindet sich beim Restaurant Yak & Yeti

 
Alpine Curiosa Museum
Im so genannten 'Flohhäuschen' ehemaligen Bergsteigerunterkunft, hat der Extrembergsteiger Reinhold Messner ein Museum mit Kuriositäten der Alpinistik eingerichtet. Anhand von dreizehn legendären Bergsteigergeschichten, vom Yogi Milarepa bis hin zu Reinhold Messner selbst, wird eine andere Geschichte der Alpinistik erzählt.

Täglich geöffnet von 09.00 h - 19.00 h
 
Museum für das Ortlergebiet (Konrad Knoll)
Das „Museum für das Ortlergebiet“ ist Ausdruck von Leidenschaft und Liebe für das Ortlergebiet. Ein Ort gegen das Vergessen der Wurzeln eine Liebeserklärung an die Heimat und Erinnerung an die großen und kleinen Pioniere dieses Landstriches. Ein Rundgang durch die Geschichte und Kultur des Ortlergebietes, nebenbei eine Sonderpräsentation von 1915-1918 I. Weltkrieg und eine selten schöne Sammlung an Mineralien des Ortlergebietes und Umgebung. Das Museum führt Sie durch die 100-jährige Tourismusgeschichte des Ortlergebietes deren Schutzhütten und Förderer und Pioniere der Geschichte dieses Bergdorfes am Fuße des Ortlers. Bisher wurden die Arbeiten zum größten Teil von freiwilligen Helfern des gegründeten Vereins ausgeführt und finanziert, insbesondere von Herrn Knoll Konrad, welcher viele der Exponate in mühsamer Kleinarbeit zusammengesucht, sortiert, teilweise restauriert und nicht zuletzt eine beträchtliche Summe an Eigenkapital investiert hat.
 
 
 
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